Haplogruppe R1a1

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Hat jemand in Bayern/Österreich die Y-Haplogruppe R1a1 vom Typ Wikinger oder Central Eurasien ?

ich habe die Y-Haplogruppe R1a1 vom Typ Wikinger 0 Stimme(n) 0,0%
ich habe die Y-Haplogruppe R1a1 (Central Eurasian) 3 Stimme(n) 100,0%
  1. hallo,

    Meine Y-Haplogruppe ist R1a1 vom Typ Wikinger, das wurde nach dem y-dna-67 Test von Igenea so zugeordnet. Ich habe die Daten auch in die Russische Datenbank eingetragen. Die russischen Fachleute sagten dazu, mein y-Haplotyp würde zu keiner der neueren europäischen Linien passen.

    Sie stuften meinen y-Haplotyp als Central Eurasian ein

    somit wären meine Vorfahren in den Zentralasiatischen Reitervölkern zu suchen - Hunnen, Awaren, Madjaren, Sarmaten,...

    Ich habe momentan die Daten und den Namen der Russischen Datenbank nicht griffbereit und werde das zu einem späteren Zeitpunkt eintragen.

    Der Name der Datenbank ist: R1a International Y-DNA Project

    der link ist: http://r1a.org/2.htm

    Anmerkung: Bedingung für eine Eintragung in diese Datenbank ist ein Y-DNA 67 Ergebnis der Grupp R1a1. Auf dieser Seite sind mehrere links, dort ist eine genaue Aufschlüsselung der einzelnen R1a1 Untergruppen zu finden.
  2. hallo decordoba,
    ich habe zwar eine völlig andere haplogruppe bin aber sehr an der "russischen datenbank" interessiert! bitte unbedingt den link/die adresse veröffentlichen!
  3. hallo, ich habe eine vertiefende Untersuchung meiner Y-Haplogruppe machen lasen und bin R1a1a1. Ich ordne mich nachdem ich die geographische Verteilung der R1a1a1 gesehen habe dem sarmatischen Stamm der Jazygen zu. Diese wanderten um 100 nach Nord Ungarn und wurden durch die Hunnen über und in die Karpaten abgedrängt. Um 700 kommen die Jazygen als Jazygowie (Jatwinger,Sudauer) im Balticum an.
  4. Hallo,ich bin auch R1a1 und mein Vater war Türke,sein Vater war Türke aus Bulgarien.
    Wobei mein erster Marker Test sehr Sommerled of Argylle indentisch ist.
  5. Hallo Timur Can, die Sarmaten entstanden nördlich des Kaukasus etwa 600 vor Christus und sollen sich als Sauromaten aus den Amazonen und Skyten gebildet habe. Die Sarmaten waren eine Stammeskonföderation von nordiranischen Reitervölkern. Sie lebten bis etwa 400 nach Christus vom Kaukasus bis zum Balkan in den Steppen nördlich des Schwarzen Meeres. Der am weitesten nach Nordwesten gewanderte Stamm waren die Jazygen. Dies geschah wohl auf Veranlassung und im Kampf mit dem Römischen Reich auf dem Balkan. Die Sarmaten lösten sich etwa 400 nach Christus als Stammesverband auf, weil sie den nachdrängenden Hunnen nicht gewachsen waren. Eine Vermischung der Sarmaten mit den auch im Zuge der Goldenen Horde nachfolgenden Turkvölker ist erfolgt. Um Deine männliche Linie einem sarmatischen Stamm zuordnen zu können, ist eine Vertiefung Deiner Haplo-Gruppe notwendig.
  6. Danke für diese sehr interessante Antwort.
    Die Turkvölker sind alle nicht Homogen.
    Sie vermischten sich stets mit Frauen aus anderen Völkern,gefragt waren besonders hellhäutige,blonde Frauen mit Blauen oder Grünen Augen.
    Vom Aussehen her habe ich noch viel Zentralasiatischen im Gesicht.
    Mein Vater und Großvater,dessen Vater usw...sahen sehr Kaukaisch aus,also wie Männer aus den Kaukaischen Völkern.
    Ich habe nun bei Iginea einen Test auf 48 Marker machen lassen,das Ergebnis steht aber noch aus.
    Meine bisherigen Daten:
    DYS: 393, 390, 19*, 391, 385a, 385b
    Allele: 13, 25, 15, 11, 11, 14

    DYS: 426, 388, 439, 389-1, 392, 389-2
    Allele: 12, 12, 10, 13, 11, 31
  7. Roman C. Scholz Administrator

    Vielen Dank an decordoba für den Link auf die russische Seite, ich werde mir das bei Gelegenheit näher ansehen, eventuell lassen sich deren Erkenntnisse ja in unsere Herkunftsanalyse integrieren.

    Zu R1a gibt es leider bisher noch nicht soviele detaillierte Untergruppen, die Einteilung aufgrund von 67 Markern ist aber eine gute Vorarbeit und viele dieser Gruppen werden vermutlich auch Untergruppen mit eigenen Mutationen sein, die lediglich noch nicht entdeckt wurden.
  8. Meine neusten Resultate:

    Locus 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
    DYS# 393 390 19* 391 385a 385b 426 388 439 389-1
    Allele 13 25 15 11 11 14 12 12 10 13
    Locus 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20
    DYS# 392 389-2 458 459a 459b 455 454 447 437 448
    Allele 11 31 16 9 9 11 11 25 14 20
    Locus 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
    DYS# 449 464a** 464b** 464c** 464d** 460 GATA H4 YCA II a YCA II b 456
    Allele 34 12 15 16 16 11 12 19 23 15
    Locus 31 32 33 34 35 36 37
    DYS# 607 576 570 CDY a CDY b 442 438
    Allele 15 18 19 35 39 14 11

    Verstehe leider nur Bahnhof,,,wo genau ich es einordnern kann...
    Kann mir irgendeiner helfen?
    Mein Englisch ist leider nicht ausreichend genug.
  9. Hallo Timur Can,
    Locus sind die Ordnungszahlen 1 bis 37 der untersuchten DNA-Sequenzen, DYS sind die Bezeichnungen der untersuchten Y-DNA Sequenzen, Allele sind Deine Ergebnisse für die entsprechenden Y-DNA. Du kannst Deine Ergebnisse in die DNA-Suchmaschine eingeben und damit nach genetischen Cousins suchen. Igenea müsst Dir dabei helfen können.
  10. Roman C. Scholz Administrator

  11. Das mit dem Link klappt nicht. Ich bekomme keinen Zugang.
  12. Roman C. Scholz Administrator

    Tut mir leid, habe vergessen dass das nur funktioniert wenn man bei dna-forums-org angemeldet ist. Habe den neuesten Stammbaum nun hier hochgeladen:

    Angefügte Dateien:

  13. das ist aber nett, wäre schön den von R1b auch mal zu sehen:
    hier noch nen paar ergänzende Infos: erster splitt, kaukasus, geschätzt ca. 4000 BC +/- 1000
    zweiter Anatolien,
    dritter split durch krieg. Eurasien/Europa ist eher falsch, vorderer Orient wäre richtiger.

    Askenasi sind die verlorenen Stämme, die wanderten nämlich nicht mit den späteren Juden mit,
    sie haben sich abgespalten und wurden später durch Kanaaniter, Moabiter und andere Stämme ersetzt.
    Es gibt darüber auch ne Studie.
    Die waren daher nie in Kanaan und kennen ihre genet. Gemeinsamkeiten erst per Gentest. Ihre Trennung vom
    Stammvolk ist noch vor der geistlichen "Geburt" des Judentums. Einige dieser "Ashkenasi" sind heute Moslems
    und die könnten auch erst in den letzten Jahrzehnten nach Europa eingewandert sein.
    Die Bezeichnung jüdisch, Ashkenasi oder Leviten ist eher unzutreffend, da bestenfalls 10% tatsächlich jemals
    jüdische Vorfahren hatten.
    Die Russen sind Weissrussen/Ukrainer, ihre Genetik hat eine größere distance zur russischen Genetik, man sollte
    sie besser als Westskythen bezeichnen. ursprünglich sprachen sie wohl auch skythisch, eine indoiranische Sprache.
    Die Römer wussten offenbar auch nicht so recht als was sie sie betiteln sollten.
  14. Ich habe Studien bezüglich der Männer aus der R1.Y-DNA gemacht, die besagen das Männer aus der R1 Familie die ersten waren die sich der Vorhaut Beschneidung unterzogen.
    Anhand von Männlichen Mumien aus Zentral Asien, die den Skythen zugeordnet wurden aber auch der Kurgan Theorie, waren allesamt Beschnitten.
    Auch das Reitervolk der Hyksos, die ebenfalls der R1a1 Branch angehörten, brachten Pferde und eben auch die Trad. der Männlichen Vorhaut Beschneidung nach Ägypten und Arabien mit.
    Und zwar nach dieser Art...
    Also nur die Vorhautspitze wurde gestuzt...

    Angefügte Dateien:

  15. Das ist eine tolle Information. Welche Mumien waren denn das und gehören die zu R1a oder zu R1b? Kann man mehr erfahren zu deinen Studien?
  16. Hallo Jenny, es waren Männliche Mumien die den Skythen, und Sarmaten zugeordnet wurden.
    In der Eisenzeit (1. Jahrtausend v. Chr.) wurden Kurgane vor allem von Skythen und Sarmaten im eurasischen Raum errichtet, vorwiegend auf den höchsten Erhebungen in den Steppengebieten. Diese Grabhügel bildeten oft eine Kette von 5 bis 10 Kilometer Länge, die vielleicht auch der Gebietsabgrenzung diente. In der Öffentlichkeit wurden Funde aus dieser Epoche vor allem wegen des „Goldes der Skythen“ bekannt. Seit Jahrzehnten werden hier immer wieder in Einzelgräbern auch Frauenskelette gefunden. Die US-amerikanische Archäologin Jeannine Davis-Kimball unterteilt diese in vier Gruppen, je nach Art und Anzahl der Grabbeigaben: Kriegerinnen, Priesterinnen, Krieger-Priesterinnen und Frauen des Herdes. Davis-Kimball sieht hierin Hinweise für die Gleichstellung der Frau in sarmatischen Stämmen, die auf eine Vermischung mit den Amazonen hindeuten könne. Aktuelle Gen-Tests konnten im heutigen Kasachstan direkte (blonde) Nachfahren einer Frau aus einem 2.500 Jahre alten süduralischen Kurgan ausfindig machen.
    Herodot beschreibt die Skythen und auch Sarmatische Männer als Beschnitten.
  17. Ja danke. Vermutlich gehörten die zu dem Chasaren-Reich. Ich wusste nicht das die beschnitten waren. Davon abgesehen hat man inzwischen bei den Kasachen auch überraschenderweise ne europäische Linie gefunden. Die meissten Kasachen gehören normalerweise asiatischen Linien an.
  18. Hallo,habe in der väterlichen Linie R1a1, Urvolk: Slawen, Urprungsland: Osteuropa.
    Meine Vorfahren kommen Alle aus dem damaligen Westprussen
    Mit den DYS# und Allele Werten kann ich leider nicht viel mit anfangen.
    Gruß
    W.Patzke

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