Arrow Downward Arrow Downward Close Close Done Done
iGENEA
Persönliche Beratung

Deutschland:08134 834 99 99
Oesterreich:0720 880 086
Schweiz:041 520 73 67
International:0041 41 520 73 67

info@igenea.com WhatsApp

Juden/ Aschkenasim

Home » Urvölker / Völker » Juden/ Aschkenasim

Meine Herkunftsanalyse
bestellen ab EUR 179

Beitrag von iGENEA am 04.03.2010 10:03:28

Hallo Jakob,

die Kommentare in beiden Listen stammen von den Kunden selbst, sind also nicht das Ergebnis des Tests sondern das was diese Personen selbst über ihre Herkunft wissen.

In der Liste "Ancestral Origins" werden die Personen, die einen solchen Kommentar abgegeben haben nur deshalb nochmal extra aufgeführt, damit man eben weiß, wieviele das aus dem jeweiligen Land sind.

Grundsätzlich wird jeder in dem Herkunftsland gelistet, das er angegeben hat. Die Zugehörigkeit zu irgendeiner ethnischen Gruppe spielt dabei keine Rolle, ebensowenig wie das Testergebnis, es geht dabei allein darum aus welchem Land die jeweilige Ahnenlinie stammt, soweit die Kunden das wissen.

Ethnische Zugehörigkeit oder bspw. eine bestimmte Region innerhalb eines Landes kann in der Spalte "Kommentar" angegeben werden.

Wenn bei Ihnen sehr viele Asheknazim auftauchen ist das natürlich ein starker Hinweis auf Ihre Herkunft.

Roman C. Scholz
iGENEA
info@igenea.com
www.igenea.com

Beitrag von Jakob am 03.03.2010 16:03:42

Hallo!

Ich hätte zwei Fragen zu den Urvölkern:
Ich habe unter Haplotree-My matches relativ viele Übereinstimmungen mit Ashkenazim aus verschiedenen Europäischen Ländern. (ist immer unter \"Kommentar\" vermerkt) Sind diese Kommentare von den Kunden selbst hinzugefügt worden oder kann die Zugehörigkeit bei der Analyse bestimmt werden? Besonders weil es die Haplogruppe I2a ist, was doch eher selten bei den Ashenazim ist, oder?
Auch bei Ancestral Origins gibt es viele exakte Treffer mit Ashkenazim, die allerdings immer getrennt aufgeführt werden. Also z.B. Belarus : matches gesamt: 3; davon 2 Ashkenazi. Oder Russland gesamt 7; davon 3 Ashkenazi. Werden Juden genetisch nicht zum Land gezählt in dem sie leben, auch wenn es starke Übereinstimmungen mit der nicht-jüdischen Bevölkerung gibt? (in 12 Markern zumindest) Gibt es vielleicht eine Möglichkeit bei allen anderen Matches zu erfahren, ob eine jüdische Abstammung vorliegt? Würde ich nämlich die Askenazim als eigene Ethnische Gruppe zählen, so wäre das fast die Mehrheit.

MfG,

Jakob

Beitrag von iGENEA am 18.01.2010 09:01:28

Hallo Leon,

zur Gruppe L2 gehören verschiedene Urvölker aus Afrika, daher ist für die Bestimmung des Urvolks nicht nur die Haplogruppe sondern auch das genaue genetische Profil maßgeblich.
Daran kann man ablesen, welche Urvölker in Frage kommen, dadurch kann man es entweder genau bestimmen, oder es kommen mehrere in Frage.
L2a steht also nicht nur für Bantu, aber eben auch und bei manchen Profilen kann man es auf Bantu einschränken.

Roman C. Scholz
iGENEA
info@igenea.com
www.igenea.com

Beitrag von Leon am 15.01.2010 15:01:25

Hallo,
Wieso steht bei Ihnen der Happlogruppe L2a ausschliesslich für Bantu/Afrika als Urvolk, wenn in anderen Länder werden Berber und marrokanische Juden eher als typisch gesehen?
MfG,
Leon

Beitrag von iGENEA am 15.12.2009 08:12:03

Hallo Maxim,

der Großteil der Aschkenasim stammt aus dem nahen Osten, es kann aber schon sein, dass die Chasaren zumindest einen kleinen Anteil an den Aschkenasim haben, am ehesten in Osteuropa.

Genauer müsste man eigentlich sagen, die Aschkenasim stammen zu einem großen Teil aus dem nahen Osten - über die Jahrhunderte oder gar Jahrtausende hat vermutlich jeder auch Vorfahren aus anderen europäischen Völkern dazubekommen. Aber der Ursprung liegt tatsächlich im Nahen Osten.

Soweit ich mich erinnere wurde die Bevölkerung des (Süd)Reiches Juda nach der Eroberung durch Babylon 587 v. Chr. vor allem dorthin umgesiedelt, einige gingen auch nach Ägypten. Wie lange man die einzelnen Stämme überhaupt auseinander halten kann weiß ich leider nicht.

Roman C. Scholz
iGENEA
info@igenea.com
www.igenea.com

Beitrag von Maxim am 14.12.2009 18:12:54

Hallo, ich würde gerne wissen, ob es stimmt, das die osteuropäischen Juden,also Ashkenazim, nun mit den Chasaren vermischt sind, oder gar selbst die Nachkommen dieser multikulturellen Volksgruppe angehörten, und nach der Annahme des Judentums, Juden genannt wurden. Schließlich sind sie nach der Vertreibung aus ihrem Reich, in die europäischen Länder geflohen und haben dort jüdische Gemeinden gegründet.

Ich habe mütterlicherseits jüdische Wurzeln, mir gefällt aber der Name hebräisch bessern, da jüdisch auch gleichzeitig auf die Religionszugehörigkeit bezieht. Mich interessiert diese Frage. Man sieht an meiner Mutter nicht, das sie semitische Züge hätte, auch nicht an meinem Großeltern die Juden sind.

Wohin ging eigentlich der Stamm Juda nach der Vertreibung durch die Römer ? Und sind die heute genannten Ashkenazim überhaupt Semiten, also Hebräer die zu den Stämmen Israels gehörte ?

Ich danke für eine Antwort

Beitrag von braun am 05.09.2009 10:09:08

genetische verwandschaft mit jesus?

Beitrag von iGENEA am 04.08.2008 10:08:58

"1.Ja ich möchte weitere Untersuchungen um jüdische Herkunft herauszufinden, Was muss ich tun um dies zu veranlassen und wie geschieht dies d.h wie gehen Sie da vor?"

> Nach Ihrer Labornummer sehe ich, dass Sie einen Y-DNA-37 bestellt haben. Ihre väterliche Linie wurde schon vollends bestimmt. Wenn Sie allerdings jüdische Wurzeln in der mütterlichen Linie ahnen, müssten wir die mütterliche Linie untersuchen lassen. Es gibt kein spezifischer Test für die jüdische Herkunft, sondern beim Urvolk würde dann anstatt Kelten, Wikinger oder Skythen einfach Juden stehen. In der reinen direkten väterlichen Linie kann man also keine weitere Test durchführen um die jüdische Herkunft zu untersuchen. Sie können aber mit den genetischen Vettern in der Datenbank Informationen austauschen um herauszufinden, ob diese zum Judentum angehören. Sie hätten dann zwar keine typische jüdische Herkunft, genetisch gesehen, aber Ihre Vorfahren können die Religion ja trotzdem ausgeübt haben. Das widerspiegelt sich nicht in der DNA, sondern nur im Informationsaustausch mit den Verwandten.



"2.Was meinen Sie damit,meinen Profil vergrössern?bitte um genaueste beschreibung.Den mtDNAplus habe ich schon bestellt.E2014 Sie können mir auch direkt mailen sedim@gmx.de
vielen Dank im voraus "

> E2014 ist ein Y-DNA-37-Test. Sie können noch ein Upgrade zu 67 Marker durchführen, um so die Auswahl filtern zu können. So finden Sie die Verwandten, die mit Ihnen in den letzten 5-6 Generationen einen gemeinsamen Vorfahren.

Inma Pazos
iGENEA
info@igenea.com
www.igenea.com

Beitrag von Danyel am 03.08.2008 10:08:17

Hallo Frau Pazos
Wir können die genetische jüdische Herkunft untersuchen, es bleibt natürlich immer noch die Möglichkeit, dass Ihre Vorfahren einfach dieser Religion angehört .....
Ich habe zur Ihrer antwort weitere 2 Fragen.
1.Ja ich möchte weitere Untersuchungen um jüdische Herkunft herauszufinden, Was muss ich tun um dies zu veranlassen und wie geschieht dies d.h wie gehen Sie da vor?
2.Was meinen Sie damit,meinen Profil vergrössern?bitte um genaueste beschreibung.Den mtDNAplus habe ich schon bestellt.E2014 Sie können mir auch direkt mailen sedim@gmx.de
vielen Dank im voraus

Beitrag von iGENEA am 02.08.2008 23:08:53

"Was mich interessieren würde ist, ob auch eine Ähnlichkeit oder gar Verwandtschaft zwischen dem phönizischen und jüdischen Urvolk besteht. Schließlich gelten die Phönizier auch als semitisches Volk und bei ysearch ist mir aufgefallen, dass sich unter den Haplogruppe R2-Mitgliedern sehr viele Ahskenazim Juden aus Osteuropa befinden. Und ich bin ja als Phönizier auch R2. Besteht da eine Verbindung? Also ungefähr wie Hellenen und Makedonen? "

Die Phönizier und die Juden gehören beide zu den Semiten. Man darf aber nicht vergessen, dass die Semiten eine Sprachfamilie sind. Nicht alle Sprachen, die miteinander verwandt sind, widerspiegeln eine genetische Verwandtschaft der Völker.

Bei den Phönizier ist es aber tatsächlich so, dass sie den Juden genetisch sehr ähnich sind. Die Haplogruppe J2 kommt z.B. vor allem nur in diesen zwei Völker vor.

Inma Pazos
iGENEA
info@igenea.com
www.igenea.com

Beitrag von iGENEA am 02.08.2008 23:08:47

"das Ergebniss meiner Herkunftsanalyse ist E1B1B als Urvolk Slawen und Ursprungsland:Russland.Ganz ehrlich bin ich überrascht und noch neugierigier geworden da ich Kurde bin und meine Grosseltern im heutigen Agri(Ararat)Türkischer teil Kurdistans an der Armenischen Grenze lebten.Im Israel habe ich sehr viele Sephardim und Ashkenasim kennengelernt die \"Kurdisch\" waren.Gibt es weitere Test möglichkeiten oder recherchier möglichkeiten meine Jüdischen Wurzeln in der DNA zu finden? "


Dieses Ergebnis ist nicht selten für Ihre Ihnen bekannte Abstammung. Die türkische Region ist keineswegs genetisch homogen, sondern die Herkunftsvielfalt ist hier am grössten. Während wir in der Schweiz etwa 4 grosse Haplogruppen haben, sind es in der Türkei etwa 14.

Wenn Sie in dieser Linie jüdische Wurzeln gehabt hätten, würde als Urvolk Juden stehen und nicht Slawen. Wir können die genetische jüdische Herkunft untersuchen, es bleibt natürlich immer noch die Möglichkeit, dass Ihre Vorfahren einfach dieser Religion angehört haben, aber genetisch nicht.

Es gibt keine weiterführende Test um die Herkunft zu untersuchen. Sie können aber Ihr Profil vergrössern um so die Verwandten besser filtern zu können in der Datenbank und nur mit den nahen Verwandten Informationen auszutauschen.


"2.Wie kann ich herausfinden in Welcher Region meine Urahnen vor 10.Jahrhundert n.Z waren.(da nach meinem resultat Russland10.-14Jahrh. angegeben ist."


Das Ergebnis der Analyse zeigt Ihnen ja genau, wo Ihre Vorfahren vor dieser Zeit gelebt haben. Die Haplogruppe beschreibt die Herkunft und Wanderung Ihrer Vorfahren in der Urzeit. Das Urvolk Ihre Abstammung in der Antike( 900 v.Chr. - 900 n.Chr.) und das Ursprungsland im 10/12ten. Jh.

Inma Pazos
iGENEA
info@igenea.com
www.igenea.com

Beitrag von globi J2 & J am 02.08.2008 22:08:34

ich war anfangs auch sehr überrascht, zweifelte sogar die resultate an…

naja, einige meiner freunde aus bingöl , dersim , erzincan usw liessen sich dann auch testen.. und siehe da, fast das gleiche resultat..


ein mtdna plus-test wird dir bestimmt weitere aufschlüsse geben..

Beitrag von Danyel am 02.08.2008 11:08:06

globi j2&j
jetz habe ich einen 2.Test mtDNAplus bestellt.Da bin ich mal gespannt.Deine aussage das viele dir bekannten türkei"kurden" die gleichen resultate haben ist für mich Neu.Nach langen recherchen habe ich von meinem Grossvater erfahren,das meine Ur Grosseltern in Norden Iraks gelebt haben und im 1.Weltkrieg sogar 7 Jahre (oder auch länger)in Sibirien lebten.(als Strafe).Viele Familien im heutigen Südostanatolien haben sich um das Jahr 1071 verloren Malazgirt savasi (Krieg)(Seferberlik)dadurch das die Nachnamen Gesetze erst 1934 verabschíedet wurden und die sich aus den augen verlorenen Familien alle einen anderen Vornamen als diese seines gleichens(Familienangehörige,Verwandte)angenommen haben,ist es ziemlich schwierig in der heutigen Türkei seine Ahnen zürückzu verfolgen.

Beitrag von globi J2 & J am 01.08.2008 14:08:58

Danyel

dein testergebnis ist gar nicht so aussergewöhnlich!

viele, mir bekannten türkei-kurden haben (fast) das gleiche resultat bekommen...

stamme übrigens auch aus region

Beitrag von Anastasiadis am 01.08.2008 13:08:17

Was mich interessieren würde ist, ob auch eine Ähnlichkeit oder gar Verwandtschaft zwischen dem phönizischen und jüdischen Urvolk besteht. Schließlich gelten die Phönizier auch als semitisches Volk und bei ysearch ist mir aufgefallen, dass sich unter den Haplogruppe R2-Mitgliedern sehr viele Ahskenazim Juden aus Osteuropa befinden. Und ich bin ja als Phönizier auch R2. Besteht da eine Verbindung? Also ungefähr wie Hellenen und Makedonen?

Beitrag von Danyel am 01.08.2008 12:08:35

Hallo Frau Pazos,
zu meiner Frage oben hier noch meine Labornr.E2014

Beitrag von Danyel am 31.07.2008 22:07:51

Hallo Frau Pazos,
das Ergebniss meiner Herkunftsanalyse ist E1B1B als Urvolk Slawen und Ursprungsland:Russland.Ganz ehrlich bin ich überrascht und noch neugierigier geworden da ich Kurde bin und meine Grosseltern im heutigen Agri(Ararat)Türkischer teil Kurdistans an der Armenischen Grenze lebten.Im Israel habe ich sehr viele Sephardim und Ashkenasim kennengelernt die \"Kurdisch\" waren.Gibt es weitere Test möglichkeiten oder recherchier möglichkeiten meine Jüdischen Wurzeln in der DNA zu finden?
2.Wie kann ich herausfinden in Welcher Region meine Urahnen vor 10.Jahrhundert n.Z waren.(da nach meinem resultat Russland10.-14Jahrh. angegeben ist.
Herzlichen Dank im voraus

Beitrag von iGENEA am 20.06.2008 11:06:10

Die mitochondriale Haplogruppe K wurde in zahlreichen Studien untersucht und über 70-80% der Juden gehören zu dieser Haplogruppe mütterlicherseits. Deshalb gilt die Haplogruppe K als typisch jüdisch. Das Judentum ist natürlich immer noch auch eine Religion. Wir bestimme, ob Sie eine genetische jüdische Abstammung haben, aber wir können natürlich nicht wissen, ob Ihre Vorfahren diesen Glauben auch ausgeübt haben oder nicht.

Die Haplogruppe K und N1 mütterlicherseits wurden in zahlreichen Studien als typisch jüdisch deklariert. Es hat auch andere Haplogruppen, die unter Juden auftreten, aber nicht in so einer Häufigkeit wie hier.

Inma Pazos
iGENEA
info@igenea.com
www.igenea.com

Beitrag von GA am 19.06.2008 21:06:54

Wie kann es sein das die typisch jüdische Haplogruppe K ihren Ursprung in den Alpen hat, jedoch allgemein bekannt ist das Juden ein orientalischen Volk sind, die Ihren Ursprung laut der Biebel im fruchtbaren Halbmond haben?

Beitrag von iGENEA am 28.04.2008 11:04:53

"wenn man als urvolk juden hat und in der haplogruppe N1 , bedeutet das dann, dass der hinweis auf jüdische herkunft nochmal untermauert ist? "

Es gibt bestimmte Haplogruppen, die als typisch jüdisch gelten, z.B. N1 oder K mütterlicherseits. Wenn jemand zu einer dieser Haplogruppen gehört, ist die Wahrscheinlichkeit sehr gross, dass diese jüdische Wurzeln hat, aber erst die weitere Analyse von bestimmten Mutationen und der Vergleich auf der Datenbank, lassen uns das Urvolk als jüdisch bezeichnen.

Inma Pazos
iGENEA
info@igenea.com
www.igenea.com

Beitrag von cornelia aßmann am 27.04.2008 21:04:59

wenn man als urvolk juden hat und in der haplogruppe N1 , bedeutet das dann, dass der hinweis auf jüdische herkunft nochmal untermauert ist?

Beitrag von iGENEA am 12.02.2008 17:02:31

Aschkenasim ist die Selbstbenennung der West- und Ostjuden, die eine gemeinsame religiöse Tradition und Kultur verbindet. Während sich unter den Ostjuden und ihren weltweit verstreuten Nachkommen auch nach der Shoa der Gebrauch des Jiddischen erhalten hat, ist diese Sprache unter den deutschen und französischen Juden seit Mitte des 18. Jahrhunderts infolge der Haskala, der jüdischen Aufklärung, fast vollständig ausgestorben.

Die geschichtlich gewachsenen kulturellen und ethnischen Unterschiede zwischen aschkenasischen und sephardischen Juden machen diese beiden europäischen Hauptstränge des Diasporajudentums zu mehr oder weniger klar definierten jüdischen Identitäten. Israel vereint heute neben der aschkenasischen und sephardischen Linie auch das orientalische und äthiopische Judentum zu einer multikulturellen Nation.

Die ältere Forschung nahm teilweise an, dass die Aschkenasim von hebräischen Juden abstammten, die nach dem Aufstand von 70 n. Chr von der römischen Regierung in Mitteleuropa, vor allem entlang des Rheins angesiedelt wurden. Neuere genetische Untersuchungen – an Y-chromosomaler und mitochondrialer DNS – ergaben, dass die aschkenasischen Juden – wie andere jüdische Gruppen auch – vermutlich aus der Verbindung eingewanderter jüdischer Männer aus dem nahöstlichen Raum mit einheimischen Frauen hervorgingen, die zum Judentum konvertierten.

Die älteste nachweisbare jüdische Gemeinde war die Gemeinde von Köln, die seit dem Jahr 321 belegt ist.

Sie behielten im Laufe der Völkerwanderungszeit und des Mittelalters ihre Religion und Kultur bei, nahmen aber die deutsche Sprache auf, abgewandelt mit zahlreichen hebräischen Begriffen (Judäo-Deutsch), die mit hebräischen Zeichen geschrieben wurde. Im Zuge der Kreuzzüge – und später vor allem während der Pestepidemie von 1349 – kam es im französischen und deutschen Sprachraum zu zahlreichen Pogromen gegen die dortigen jüdischen Gemeinden. Einige Überlebende flohen, vor allem nach Polen-Litauen, wo sie beim Aufbau der Wirtschaft mitwirkten und deshalb willkommen waren. In diesem Umfeld entwickelte sich Ostjiddisch, eine linguistisch vorwiegend auf dem Mittelhochdeutschen aufbauende Sprache mit hebräischen, aramäischen, baltischen und slawischen Elementen.
Für die Forschung von genetische Herkünfte von Völker eignen sich kleinere Völker besonders gut. Wenn diese territorial oder sozial abgegrenzt sind, eignen sie sich umso besser für die Forschung, da auf diese Weise der Genfluss nachgezeichnet werden kann.
Die Aschkenasische Juden gehören zum am weit erforschten Völkergruppen seit der Haplogruppenforschung.


  • Die Aschkenasische Juden weisen grosse Ähnlichkeit mit weiteren Bevölkerungsgruppen aus dem Nahe Osten, oder aus dem „Fruchtbaren Halbmond“. Araber, Berber, Nordafrikaner, Armenier, Kurden oder Sepharden zählen zu den genetische Vetter.
  • Vor allem treten die mtDNA-Haplogruppe K und N1 oder die Y-Haplogruppe J oder J2 unter Juden auf. Durch die jahrhundertelange Isolierung können Juden auch als Volk genetisch untersucht werden.
  • Die jüdischen Sepharden und Kurden gleichen sich gegenseitig stärker als die Aschkenasim.
  • Vor allem sind Juden eher mit Armenier, Türken oder Kurden näher verwandt als mit den arabischen Nachbaren.
  • Die Lemba, ein jüdisches Volk, das eigentlich für eine Bantu-Ethnie gehandelt wurde, konnte dank genetische Tests seine jüdische Abstammung beweisen. Über die Hälfte der Stammangehörigen haben semitische Wurzeln, während die restliche Hälfte bereits Bantu-Gene aufweist.
  • Die Cohanim, das Priestergeschlecht der Juden, stammt ursprünglich aus dem Nahe Osten und repräsentiert auf diese Weise die Diaspora.
  • Die Levi, ein weiterer jüdischer Stamm, haben keine Wurzeln im Nahe Osten, sondern vielmehr in Russland und Europa.

    Inma Pazos
    iGENEA
    info@igenea.com
    www.igenea.com

    Beitrag von Anton am 12.02.2008 17:02:30

    Wie sieht das jüdische Genpool aus?