Rhesus-Faktor negativ? Austausch gerne! Ur-Deutsch?
Da ich eine zeitlang Genealogie betrieben habe, wusste ich - auch aufgrund der Ahnenpässe - dass meine Wurzeln sehr deutsch erscheinen. Die Bestätigung kam jetzt genetisch. Jedoch wusste ich auch, dass das Deutschtum nicht politisch-geographisch definiert war (deshalb schrieb ich von "erschienen"). Besonders nach dem 2. Weltkrieg hat sich ein kleiner Teil unserer Familie fast über die ganze Welt (Erst-Welt-Länder) verstreut. Aufgrund dessen war ich etwas enttäuscht, als bei meinem Test fast nur West- und Mitteleuropa und etwas Südosteuropa rauskam. Hatte ich doch gehofft, dass ich - wie bei der Genealogie - Dank dem Igenea-Netzwerk Kontakte rund um den Globus knüpfen könnte. Das war wohl nix.
Und: Was ist mit dem These "Afrika ist die Wiege der Menschheit"? Hätte da nicht auch etwas Afrikanisches in mir sein müssen? Über Austausch freue ich mich.
Trost: Hauch von Exotik
Einen kleinen Trost lieferte der DNA-Explorer mit der prähistorischen Herkunft von Igenea, wo angenommen wird, dass heutige Europäer - also auch ich - durch menschliche Migration von "über tausende[n] von Jahren" aus drei Hauptgruppen von Bevölkerungen 'entstanden' sind, "welche sich noch bis heute auf Menschen mit europäischer Herkunft, auswirken: Jäger und Sammler, Frühe Ackerbauern und die Indoeuropäer". Hier geht zumindest hervor, dass der größte Jäger-Anteil immerhin aus Ägypten, der Bauernanteil immerhin aus Syrien stammt. Also doch ein wenig Afrika?
Rätsel: Rhesus Faktor negativ
Die für mich spannendste Frage blieb jedoch unbeantwortet: Welche Rolle spielt der Rhesus Faktor negativ? Hat jemand dazu seriöse Erfahrungen oder Thesen? Ganz besonders hierüber freue ich mich über regen Austausch - gerne auch über Link- oder LIteraturtipps.
Angaben zum Autor
Aus Bayern
Diese Geschichte wurde publiziert am: 07.06.2019